Recruiting neu gedacht: Wie TREC Careers mit Direktvertrieb und aiFind den Fachkräftemarkt aufbricht.
Wenn Recruiting sich falsch anfühlt, liegt es selten am Markt – sondern am Modell
Fachkräftemangel, Ghosting, sinkende Rücklaufquoten und immer längere Prozesse gehören für viele Recruiter längst zum Alltag. Stellenanzeigen werden teurer, Active Sourcing fühlt sich zunehmend nach Zufall an und selbst gut passende Kandidaten springen häufig ab, bevor es zu einem Gespräch kommt. Das eigentliche Problem ist dabei weniger der Markt, sondern das dahinterliegende Recruiting-Modell.
TREC Careers hat genau hier angesetzt und einen Ansatz entwickelt, der bewusst mit klassischen Headhunting-Logiken bricht.
Wir arbeiten nicht für Arbeitgeber – wir arbeiten für Kandidaten.
Stefan Thome, Geschäftsführer von TREC Careers
Dieser Perspektivwechsel ist kein Marketingversprechen, sondern der Kern eines Systems, das Recruiting konsequent von der Kandidatenseite her denkt. Statt erst Stellen zu vermarkten und dann auf Reaktionen zu hoffen, baut TREC Careers systematisch Beziehungen zu Kandidaten auf – lange bevor diese aktiv auf Jobsuche sind.
Recruiting dort, wo Vertrauen bereits existiert
Der ungewöhnlichste Teil dieses Modells ist der Einsatz von Direktvertrieb im Recruiting. Anstatt auf Stellenanzeigen, LinkedIn-Nachrichten oder klassisches Active Sourcing zu setzen, werden Kandidaten über Empfehlungen im persönlichen Umfeld erreicht. Menschen empfehlen TREC Careers weiter, weil sie den Mehrwert kennen: eine professionelle Jobvermittlung ohne Bewerbungsstress.
So erreicht das Unternehmen genau jene Zielgruppe, die für viele Recruiter kaum zugänglich ist – Fachkräfte, die grundsätzlich zufrieden sind, aber bei den richtigen Rahmenbedingungen offen für einen Wechsel wären.
Der entscheidende Hebel liegt dabei nicht in Reichweite, sondern in Relevanz. Direktvertrieb schafft Gespräche auf Augenhöhe, lange bevor klassische Recruiting-Kanäle überhaupt greifen würden.
Der Lebenslauf als größtes Nadelöhr im Recruiting
Ein zentraler Erfolgsfaktor dieses Ansatzes ist die radikal niedrige Einstiegshürde. Kandidaten benötigen weder Lebenslauf noch Zeugnisse oder Bewerbungsfoto. Der Einstieg erfolgt über einen KI-gestützten Karriere-Check, der in wenigen Minuten abgeschlossen ist.
Wenn du zehn Leute auf der Straße fragst, ob sie ihren Lebenslauf auf dem Handy haben, sagen neun Nein.
Damit bringt Stefan Thome ein strukturelles Problem im Recruiting auf den Punkt. Genau an dieser Stelle verlieren viele Prozesse potenziell geeignete Kandidaten – nicht wegen fehlender Qualifikation, sondern wegen unnötiger Bürokratie. TREC Careers eliminiert diese Hürde vollständig und öffnet den Zugang zu einem deutlich größeren, bislang kaum erreichbaren Kandidatenpool.
Matching ohne Bauchgefühl – Fachlichkeit zuerst
Auch bei der Bewertung der Kandidaten geht TREC Careers konsequent einen anderen Weg. Während im klassischen Recruiting Bewerbungsfotos, persönliche Eindrücke oder formale Details früh Einfluss auf Entscheidungen nehmen, setzt das Unternehmen auf standardisierte, anonymisierte Skill-Cards.
Diese enthalten ausschließlich relevante Informationen zu:
- Qualifikation
- Erfahrung
- klaren Rahmenbedingungen wie Standort, Pendelbereitschaft oder Verfügbarkeit
Persönliche Sympathien oder subjektive Eindrücke spielen im ersten Schritt keine Rolle.
Im ersten Schritt sollte der Mensch aus dem Recruiting rausgenommen werden – und das Matching rein fachlich erfolgen.
Erst im Gespräch mit dem tatsächlichen Entscheider kommen Soft Skills und Team-Fit ins Spiel – dort, wo sie sinnvoll beurteilt werden können. Das Ergebnis: fairere Entscheidungen, weniger Bias und deutlich schnellere Prozesse.
Warum dieses Modell mit klassischen Tools nicht skalierbar ist
Mit wachsendem Kandidatenpool wurde schnell klar, dass sich dieses Direktvertriebsmodell nicht mit klassischen Recruiting-Tools abbilden lässt. Direktvertrieb bedeutet viele parallele Kontakte, hohe Geschwindigkeit, klare Prozesse und maximale Transparenz in Echtzeit. Einzelne Tools oder starre CRM-Systeme stoßen hier schnell an ihre Grenzen.
Wir brauchten keine Tool-Sammlung – wir brauchten eine Plattform.
Gesucht war eine Lösung, die nicht nur verwaltet, sondern das Geschäftsmodell aktiv unterstützt und mitwächst.
AiFind: Flexibilität schlägt Standardisierung
Mit aiFind fand TREC Careers genau dieses Fundament. Entscheidend war dabei weniger der reine Funktionsumfang als die Fähigkeit, ein nicht-standardisiertes Recruiting-Modell flexibel abzubilden. Die KI-gestützten Karriere-Checks sind nahtlos integriert, alle Kandidatendaten stehen sofort zentral zur Verfügung und lassen sich in Echtzeit auswerten.
Für Recruiter bedeutet das:
- weniger manuelle Arbeit
- volle Transparenz über den gesamten Prozess
- fundierte Entscheidungen auf Basis aktueller Daten
Gleichzeitig erlaubt aiFind durch flexible Tags und individuell anpassbare Workflows eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Prozesse – ohne sie jedes Mal neu bauen zu müssen.
Große Systeme funktionieren – aber meist nur in festen Bahnen. AiFind bietet uns die nötige Flexibilität, unseren Weg konsequent weiterzugehen.
Recruiting besser bauen statt lauter machen – was Recruiter daraus lernen können
TREC Careers zeigt, dass Recruiting nicht zwangsläufig komplexer, langsamer oder teurer werden muss. Wenn Prozesse konsequent aus Kandidatensicht gedacht, Einstiegshürden radikal reduziert und technologische Lösungen als Enabler statt als Verwaltungstool eingesetzt werden, entstehen Modelle, die messbar besser funktionieren.
AiFind liefert dafür die technologische Basis – nicht als starres CRM oder weiteres Verwaltungstool, sondern als Plattform für Recruiting jenseits von Stellenanzeigen.
Alle Kandidateninformationen sind zentral, aktuell und sofort nutzbar – vom ersten Kontakt bis zum erfolgreichen Match. Statt Daten zu pflegen, können Recruiter damit arbeiten. Statt Prozesse zu umgehen, werden sie einfacher.
Für Teams bedeutet das: weniger manuelle Übergaben, klare Transparenz über alle Kontakte und die Freiheit, eigene Workflows abzubilden, statt sich an starre Systeme anzupassen. AiFind macht sichtbar, was im Recruiting sonst verloren geht – Beziehungen, Potenziale und echte Entscheidungsgrundlagen.
Die zentrale Erkenntnis für Recruiter: Weniger nach der nächsten Methode suchen und stattdessen das eigene Modell hinterfragen. Denn nachhaltiger Recruiting-Erfolg beginnt nicht bei Tools, sondern bei Haltung, Struktur und der Bereitschaft, Recruiting neu zu denken.